Rückblick und Vorschau:

wir freuen uns über folgende Ereignisse und gratulieren recht herzlich:

Ernennung von Joana Mallwitz als Ehrendirigentin der Staatsphilharmonie Nürnberg


Joana Mallwitz und Orchestervorstand, © Staatstheater Nürnberg / Pedro Malinowksi

Gefeierte Aufführung von Mahlers 2. Symphonie mit Roland Böer,
die NZ titelt am 29.4.24: „Mahler in Perfektion – Eine glanzvolle Auferstehung“


Roland Böer, © Staatstheater Nürnberg / Ludwig Olah

Roland Böer hat seinen Vertrag um zwei weitere Jahre verlängert. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit mit ihm!

Am Sonntag: METAMORPHOSEN auf der Opernbühne

In den letzten Tagen ist am Staatstheater Nürnberg viel im Gange: neben einer gelungenen Premiere von Wagners „Parsifal“ und Vorstellungen von Mozarts „Don Giovanni“ proben verschiedene Ensembles der Staatsphilharmonie für das große Kammerkonzert „METAMORPHOSEN“ am 7. April um 11 Uhr (Opernhaus, Bühne).

Zum Programm:

Das Hauptwerk sind die „Metamorphosen für 23 Solostreicher“, die der 81-jährige Richard Strauss in den letzten Tagen des 2. Weltkrieges vollendete – ein spätromantischer Klangrausch voller emotionaler Aufschwünge und Abgründe.

Umrahmt werden die Metamorphosen von Edvard Griegs „Holberg Suite“ und J.S. Bachs populärem Doppelkonzert für zwei Violinen, interpretiert von den beiden Konzertmeistern Sebastian Casleanu und Manuel Kastl.

Auch die Holzbläser der Staatsphilharmonie zeigen sich in diesem Konzert und bieten mit Charles Gounods „Petite Symphonie“ ein großes Hörvergnügen an diesem Sonntagvormittag.

Wir möchten Sie alle nochmal ganz herzlich zu diesem besonderen Konzert einladen! Weitere Infos gibt es auf dieser Seite unter „Konzerte“, Karten im Online-Shop des Staatstheaters oder auch an der Tageskasse.

Fotos: Hela Schneider, Text: Hela Schneider und Moritz König

Die mitwirkenden Streicher der Staatsphilharmonie bei den Metamorphosen
Das Holzbläserensemble für Gounods Petite Symphonie

Das geschah 2024 bisher bei der Staatsphilharmonie – ein kleiner Rückblick

Neujahrskonzerte und Neujahrsempfang:

Mit fünf Neujahrskonzerten auf der Opernbühne ging es für die Staatsphilharmonie Nürnberg ins Jahr 2024. Am 5. Januar fand zudem der alljährliche Neujahrsempfang der Freunde der Staatsphilharmonie Nürnberg e.V. statt. Nach dem Konzert mit den selten gehörten, aber sehr lohnenswerten Vier Jahreszeiten von Alexander Glazunov und Giuseppe Verdi trafen sich Förderverein, Orchester, Chefdirigent Roland Böer sowie weitere Konzertgäste zu einem regen Austausch im Glucksaal. Ganz herzlicher Dank gilt auch Stadtrat Ulrich Blaschke für seine Rede, mit der er seine langjährige Verbundenheit zur Staatsphilharmonie und generell der Kultur in Nürnberg unterstrich.

Premiere Don Giovanni:

Die erste Opernpremiere im Jahr 2024 wurde zu einem großen Erfolg! Mozarts Meisterwerk feierte am 20. Januar in einer Inszenierung von Vera Nemirova seine Premiere. Vorstellungen gibt es noch bis in den April hinein!

Exkursionskonzert:

Roland Böer führt die Tradition seiner Vorgängerin Joana Mallwitz fort und moderiert diese Spielzeit zwei Exkursionskonzerte. Das erste hatte Haydns Symphonie Nr. 94 „Mit dem Paukenschlag“ zum Thema und fand am 26. Januar im ausverkauften Opernhaus statt. Mit viel Fachwissen und Witz erklärte Böer dem begeisterten Publikum die fabelhafte Welt hinter Haydns Symphonien, ehe die Staatsphilharmonie das Werk im Ganzen spielte. Für das zweite Konzert am 1. Juni gibt es nur noch wenige Karten!

Abschied von Ulrich Schneider und Jörg Stasiewicz:

Im Anschluss an das Exkursionskonzert verabschiedete die Staatsphilharmonie zwei langjährige Kollegen in den verdienten Ruhestand. Ulrich Schneider (stellvertretende Solo-Viola) und Jörg Stasiewicz (Kontrafagott) prägten das Orchester über viele Jahrzehnte gleichermaßen musikalisch wie menschlich. In der Kantine gab es eine würdige Feier mit zahlreichen musikalischen Beiträgen.

Ulrich Schneider (Viola)
Jörg Stasiewicz (Kontrafagott)

Programmänderung beim 4. Kammerkonzert

Das geplante Programm „Perkussion“ kann leider nicht gespielt werden – es ist aber gelungen, mit drei Trios ein wunderbares Ersatzprogramm aus dem Hut zu zaubern.

Trio. Trio? Trio!

Das Klaviertrio von Beethoven in der klassischen Besetzung Violine, Violoncello und Klavier ist ein virtuoses Feuerwerk voller Dramatik. Der Armenier Chatschaturjan, von dem die meisten nur den berühmten Säbeltanz kennen, komponierte ein pfiffiges Werk voller Orientalismen. Und das großartige zweite Klaviertrio von Schostakowitsch ist ein Jahrhundertwerk, das in den dunkelsten Zeiten des Stalinismus und des zweiten Weltkrieges geschrieben wurde und niemanden unberührt lassen kann.

Nürnberger Opern Blech

Nürnberger Opern Blech, kurz NOB, ist das neu gegründete Blechbläserensemble aus Mitgliedern der Staatsphilharmonie Nürnberg. Die fünf Musiker gaben kürzlich ihr Debüt beim 2. Kammerkonzert im ausverkauften Glucksaal. Das Quintett bot ein vielfältiges Programm von Originalliteratur für Blechbläser über Oper, Ballettmusik, Musik des Mittelalters bis hin zu Jazz und Volksmusik.

Es lohnt sich, das Ensemble weiter zu verfolgen!