Konzerte

Hygienemaßnahmen / Zugangsregeln

Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über die aktuell geltenden Hygienemaßnahmen und Zugangsregeln auf der Webseite des Staatstheaters.

Suche / Filter

(Konzerte suchen oder nach Konzertformaten und/oder Spielzeiten filtern.)

Suche

Suchen Sie Konzerte anhand eines Begriffes.


Filter

Filtern Sie die Anzeige nach speziellen Konzertformaten oder Spielzeiten.

Format

Hier können Sie nach Konzertformaten filtern.

Spielzeit

Hier können Sie nach Spielzeiten filtern.

Sehn­sucht – 3. Philharmonisches Konzert

mit Werken von Tschaikowsky, Mozart und Auerbach

Dirigentin: Joana Mallwitz
Klarinette: Sharon Kam

Zerrissen zwischen seiner verbotenen Liebe zu Josef Kotek, seiner unerfüllten Ehe mit Antonina Iwanowna und der Hingabe zu seiner Gönnerin Nadeschda von Meck komponierte Tschaikowsky seine 4. Sinfonie, in der sich seine Sehnsucht nach einem Ausweg einprägsam widerspiegelt. Von Aufbruch und Scheitern kündet die Sage von Ikarus. Lera Auerbach folgt der Sehnsucht nach dem Unerreichbaren in einem eindrucksvollen Orchesterstück. Eine gewisse Melancholie liegt über Mozarts Klarinettenkonzert, das er kurz vor seinem Tod vollendet hat. Sharon Kam, eine der führenden Klarinettistinnen, spielt Mozarts Meisterwerk wie ursprünglich vorgesehen auf einer Bassett-Klarinette.

Der Tod und das Mädchen

Joseph Haydn gilt als Vater des Streichquartetts, einem Ensemble beste­hend aus zwei Violinen, Bratsche und Cello. Zu der Zeit war das Streich­ quartettspiel bei Gelegenheitsmusikern überaus beliebt. Auch Berufsmu­ siker nahmen sich wenig später des Genres an, einer der bedeutendsten in dieser Hinsicht war der Geiger Ignaz Schuppanzigh, dessen Quartett
mit seinem Maßstäbe setzenden Ensemblespiel überhaupt erst die großen Streichquartette Beethovens und Schuberts ermöglichte. Darunter war auch das berühmte Quartett „Der Tod und das Mädchen“ – im langsamen Satz wird das entsprechende Lied zitiert.
Leoš Janáčeks zweites Streichquartett, genannt „Intime Briefe“, beschreibt in vier Sätzen vier Stadien einer Beziehung des 74jährigen zu der 36­jährigen Kamila Stösslová. – Drei Höhepunkte der Streichquartett­literatur!

Joseph Haydn Streichquartett f-­moll op. 20,5 / Hob. III,35 (1772)
Leoš Janáček Streichquartett Nr. 2 „Intime Briefe“(1928)
Franz Schubert Streichquartett d­-Moll D 810 „Der Tod und das Mädchen“(1824)

Mitwirkende: Manuel Kastl Violine | Rolf Gelbarth Violine | Lisa Klotz Viola | Arvo Lang Violoncello

1. Ex­pe­di­ti­ons­kon­zert – Le Sacre du printemps

Dirigentin: Joana Mallwitz

Joana Mallwitz’ beliebte Reisen ins Innere der Meisterwerke gehen in die dritte Spielzeit: Entdecken Sie mit unserer Generalmusikdirektorin und der Staatsphilharmonie jeweils ein großes Werk der Musikgeschichte in allen seinen Facetten. Joana Mallwitz wird dabei nicht nur wie gewohnt den Taktstock führen, sondern auch selbst vom Klavier aus moderieren. Dabei wird sie Erheiterndes, Überraschendes, Unbekanntes und auch oft Gehörtes zu einem neuen Erlebnis und Höreindruck zusammenfügen, bevor das Werk am Ende noch einmal im Ganzen erklingt. Sowohl routinierte Konzertgänger*innen als auch interessierte Neulinge sind herzlich eingeladen, die Ohren zu spitzen!

Foto: (c) Ludwig Olah

Moorgeschichten – 5. Kammerkonzert

„Wohin auch das Auge blicket, Moor und Heide nur ringsum, Vogelsang uns nicht erquicket, Eichen stehen kahl und krumm.“ Die Initiative „Die Staatsphilharmonie Nürnberg wird CO2-neutral“ führte zu diesem Programm: es vereint Kultur- und Naturimpressionen und verhilft dem Ökosystem Moor zu besonderer Ehre. Auf vielfältig-künstlerische Weise werden Moor und weitere Naturphänomene lebendig: in Musik, Texten und Bildern, schaurig-schön und märchenhaft. Eine Wanderausstellung vom BUND mit dem Thema „Rettet die Moore“ wird im Foyer aufgestellt und beschreibt die Klimaauswirkungen dieses Ökosystems.

Werke von André Caplet, Robert Schumann, Hanns Eisler u.a. „Wohin auch das Auge blicket, Moor und Heide nur ringsum, Vogelsang uns nicht erquicket, Eichen stehen kahl und krumm.“

Mitwirkende: Musiker*innen der Staatsphilharmonie Nürnberg mit Schaupieler Yascha Finn Nolting