Konzerte

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Der Tod und das Mädchen

22.11.2020 11:00 - 22.11.2020 12:30

Der Tod und das Mädchen

Staatstheater NürnbergRichard-Wagner-Platz 2-10Nuremberg,90443 Map

Joseph Haydn gilt als Vater des Streichquartettes, einem Ensemble bestehend aus zwei Violinen, Bratsche und Cello. Zu der Zeit war das Streichquartett- spiel bei Gelegenheitsmusikern überaus beliebt. Auch Berufsmusiker nahmen sich wenig später des Genres an, einer der bedeutendsten in dieser Hinsicht war der Geiger Ignaz Schuppanzigh, dessen Quartett mit seinem Maßstäbe setzenden Ensemblespiel überhaupt erst die großen Streichquartette Beetho- vens und Schuberts ermöglichte. Darunter war auch das berühmte Quartett „Der Tod und das Mädchen“ – im langsamen Satz wird das entsprechende Lied zitiert.
Leoš Janáčeks zweites Streichquartett, genannt „Intime Briefe“, beschreibt in vier Sätzen vier Stadien einer Beziehung des 74jährigen zu der 36-jährigen Kamila Stöslová. – Drei Höhepunkte der Streichquartett-Literatur!
Joseph Haydn Streichquartett f-moll op.20,5 / Hob.III,35 (1772) Leoš Janáček Streichquartett Nr. 2 „Intime Briefe“(1928) Franz Schubert Streichquartett d-Moll D 810 „Der Tod und das Mädchen“(1824)
Manuel Kastl, Rolf Gelbarth, Violinen | Lisa Klotz, Viola | Arvo Lang, Violoncello

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Winterreise

24.01.2021 11:00 - 24.01.2021 12:30

Winterreise

Staatstheater NürnbergRichard-Wagner-Platz 2-10Nuremberg,90443 Map

Hans Zender:
Schuberts Winterreise – eine komponierte Interpretation
1993 bearbeitete der im vergangenen Jahr verstorbene Komponist Hans Zender Schuberts großen Liederzyklus für Tenor und kleines Orchester. Zender lehnte sich dabei eng an Schuberts Tonsprache an, bezog aber auch wirkungsvolle verfremdende Klangeffekte ein, welche die eisige Kälte und metaphysische Düsternis des Werkes noch betonen. Dazu schrieb Zender: „Es wird berichtet, daß Schubert während der Komposition dieser Lieder nur sel- ten und sehr verstört bei seinen Freunden erschien. Die ersten Aufführungen müssen eher Schrecken als Wohlgefallen ausgelöst haben. Wird es möglich sein, die ästhetische Routine unserer Klassiker-Rezeption, welche solche Erlebnisse fast unmöglich gemacht hat, zu durchbrechen, um eben diese Urimpulse, diese existentielle Wucht des Originals neu zu erleben?“
Tilman Lichdi, Tenor
Mitglieder der Staatsphilharmonie Nürnberg

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