1. PHILHARMONISCHES KONZERT

NO.1
1 Philko c Nikolaj Lund

Freitag, 21.09.2018 um 20:00 Uhr, Meistersingerhalle

Werke von Sergej Prokofjew, Peter Tschaikowsky und Gustav Mahler


Die 1. Symphonie des jungen Sergej Prokofjew war das Ergebnis seiner intensiven Auseinandersetzung mit der Musik des 18. Jahrhunderts. Er schrieb dazu: „Es schien mir, dass Haydn, wenn er bis in unser Jahrhundert gelebt hätte, seinen eigenen Kompositionsstil behalten, aber bestimmte Momente der neueren Musik aufgenommen hätte. Ich wollte eine Symphonie schreiben, die einen solchen Stil hätte.“ Prokofjew geht hier frei und raffiniert mit den alten Formen um, behandelt sie mit Ironie, aber auch mit großer Sorgfalt, und schafft so das bekannteste Werk des Neoklassizismus. Für Tschaikowsky handelte es sich bei der Gattung des Klavierkonzerts um den „Kampf zweier ebenbürtiger Kräfte“, in dem am Ende das flinkere, agilere Klavier die Nase vorn haben würde. In seinem 1. Klavierkonzert hat Tschaikowsky eine immer vorwärts drängende, fast nervöse Musik komponiert, die scheinbar nach Ruhe und Erlösung sucht, ohne sie je finden zu können. Mit seiner 1. Symphonie von 1889 hat Gustav Mahler sein symphonisches Werk eröffnet, das bis heute beispielhaft und immer wieder verstörend als Beginn der modernen Musik gilt. Viele von Mahlers Lebensthemen sind in diesem Stück angerissen: der Konflikt zwischen Natur, symbolisiert von den Hörnern des Beginns, und der kulturellen Errungenschaft des Orchesterklangs, das Ineinander von Volksmusik und künstlerischer Formung bis ins kleinste Detail, das Motiv des Wanderns und die Sehnsucht nach Heimat.

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