5. PHILHARMONISCHES KONZERT

MEIS­TER - BRUCK­NER


CorneliusMeister038 c MarcoBorggreve

Freitag, 20.03.2020 um 20:00 Uhr, Meistersingerhalle

Bruckners 5. Symphonie

Dirigent: Cornelius Meister

Foto: Marco Borggreve

Anton Bruckner, das bizarre Genie aus Oberösterreich, war auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft, als er 1875 seine 5. Symphonie in Angriff nahm. Er nannte sie sein „kontrapunktisches Meisterstück“: Langsam entwickelt sich die monumentale Symphonie hin auf den Ehrfurcht gebietenden Finalsatz, in dem alle kontrapunktischen Zusammenhänge der vorhergehenden Sätze enthüllt werden. So ist Bruckners Fünfte ein Geniestreich, sowohl handwerklich als auch intuitiv. Die formale Meisterschaft bildet ihre Grundlage, doch dem Zuhörer eröffnet sich eine ungeahnte und beinahe unbegreifliche Welt der Töne, Klänge und Harmonien.
6. PHILHARMONISCHES KONZERT

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Albrecht-Mayer Porträt credit-Harald-Hoffmann



Freitag, 24.04.2020 um 20:00 Uhr, Meistersingerhalle

Werke von Wagner, Vasks und Berlioz

Dirigent: John Fiore
Oboe: Albrecht Mayer

Foto: Harald Hoffmann / Deutsche Grammophon



Der international gefeierte Oboist Albrecht Mayer gibt ein Gastspiel in seiner fränkischen Heimat und bringt ein Konzert mit nach Nürnberg, das der lettische Komponist Pēteris Vasks für ihn geschrieben hat. Verbundenheit mit seiner Heimat Lettland spiegelt sich in diesem Konzert für Oboe und Orchester wider, das anlässlich der Hundertjahrfeier der lettischen Unabhängigkeit 2018 entstanden ist. Die Liebe zur großartigen Natur des Baltikums kommt darin ebenso zum Ausdruck wie Anklänge an die lettische Volksmusik. Knapp 200 Jahre früher wurde die „Symphonie fantastique“ von Hector Berlioz uraufgeführt. Vieles war unerhört an dieser Musik, die Klangfarben, die Themenvielfalt, der rasche Stimmungs- und Rhythmuswechsel und ein Programm, in dem Berlioz schonungslos sein Innerstes nach außen kehrte. Eine in vielfacher Hinsicht fantastische Symphonie!

Richard Wagner: Faust-Ouvertüre d-Moll WWV 59
Pēteris Vasks: Konzert für Oboe und Orchester
Hector Berlioz: Symphonie fantastique op. 14
7. PHILHARMONISCHES KONZERT

DIE PAS­TO­RA­LE


Freitag, 29.05.2020 um 20:00 Uhr, Meistersingerhalle

Werke von Beethoven, Weber und Ravel

Dirigentin: Joana Mallwitz
Klarinette: Sharon Kam

Mit „Pastorale“ (lat. pastor = Hirte) betitelte Ludwig van Beethoven seine 6. Symphonie. Zwar ging es ihm nicht um die Darstellung des Schäferlebens, wohl aber um „Erinnerungen an das Landleben“, die in Lautmalereien, vor allem aber in unterschiedlichen Stimmungen der einzelnen Sätze zum Ausdruck kommen. Daphnis und Chloe dagegen sind tatsächlich zwei Hirtenkinder. Maurice Ravel vertonte den spätantiken Roman über ihre Liebe zueinander als Ballett, das mit seinem Klangreichtum als eines der wichtigsten Werke des musikalischen Impressionismus gilt. Zeitlich zwischen diesen beiden Pastoralen steht das Klarinettenkonzert von Carl Maria von Weber: Auf Grundlage der musikalischen Klassik schrieb Weber ein Solo-Konzert, das die Waldromantik seines „Freischütz“ schon erahnen lässt.

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 6 op. 68 „Pastorale“
Carl Maria von Weber: Klarinettenkonzert Nr. 1 op. 73
Maurice Ravel: „Daphnis und Chloé“, Suite Nr. 2
8. PHILHARMONISCHES KONZERT

MALL­WITZ - MAHLER


Freitag, 17.07.2020 um 20:00 Uhr, Meistersingerhalle

Werke von Nikodijevic, Bach, Dorman und Mahler

Dirigentin: Joana Mallwitz
Mandoline: Avi Avital

Der israelische Mandolinen-Virtuose Avi Avital entlockt seinem auf den ersten Blick unscheinbaren Instrument verblüffende Klänge. Nach Nürnberg bringt er eine Bearbeitung von Bachs Violinkonzert für Mandoline und ein 2006 komponiertes Solokonzert seines Landsmanns Avner Dorman mit. Mahlers 5. Symphonie ist eine Suche nach der symphonischen Form in einer Epoche der Musikgeschichte, in der alles aus den Fugen zu gehen scheint. Das berühmte Adagietto bringt Schönheit, Gefühl und Natursehnsucht in eine zerrissene Welt. Ausdrücklich auf die großen symphonischen Klassiker wie Mahler bezieht sich der serbische Komponist Marko Nikodijevic mit seiner extrem rhythmisierten Orchestermusik.

Marko Nikodijevic: GHB/tanzaggregat
Johann Sebastian Bach: Violinkonzert Nr. 1 a-Moll für Mandoline BWV 1041
Avner Dorman: Mandolinenkonzert
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 5
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