8. PHILHARMONISCHES KONZERT

MALL­WITZ - MAHLER


Freitag, 17.07.2020 um 20:00 Uhr, Meistersingerhalle

Werke von Nikodijevic, Bach, Dorman und Mahler

Dirigentin: Joana Mallwitz
Mandoline: Avi Avital

Der israelische Mandolinen-Virtuose Avi Avital entlockt seinem auf den ersten Blick unscheinbaren Instrument verblüffende Klänge. Nach Nürnberg bringt er eine Bearbeitung von Bachs Violinkonzert für Mandoline und ein 2006 komponiertes Solokonzert seines Landsmanns Avner Dorman mit. Mahlers 5. Symphonie ist eine Suche nach der symphonischen Form in einer Epoche der Musikgeschichte, in der alles aus den Fugen zu gehen scheint. Das berühmte Adagietto bringt Schönheit, Gefühl und Natursehnsucht in eine zerrissene Welt. Ausdrücklich auf die großen symphonischen Klassiker wie Mahler bezieht sich der serbische Komponist Marko Nikodijevic mit seiner extrem rhythmisierten Orchestermusik.

Marko Nikodijevic: GHB/tanzaggregat
Johann Sebastian Bach: Violinkonzert Nr. 1 a-Moll für Mandoline BWV 1041
Avner Dorman: Mandolinenkonzert
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 5
7. PHILHARMONISCHES KONZERT

DIE PAS­TO­RA­LE


Freitag, 29.05.2020 um 20:00 Uhr, Meistersingerhalle

Werke von Beethoven, Weber und Ravel

Dirigentin: Joana Mallwitz
Klarinette: Sharon Kam

Mit „Pastorale“ (lat. pastor = Hirte) betitelte Ludwig van Beethoven seine 6. Symphonie. Zwar ging es ihm nicht um die Darstellung des Schäferlebens, wohl aber um „Erinnerungen an das Landleben“, die in Lautmalereien, vor allem aber in unterschiedlichen Stimmungen der einzelnen Sätze zum Ausdruck kommen. Daphnis und Chloe dagegen sind tatsächlich zwei Hirtenkinder. Maurice Ravel vertonte den spätantiken Roman über ihre Liebe zueinander als Ballett, das mit seinem Klangreichtum als eines der wichtigsten Werke des musikalischen Impressionismus gilt. Zeitlich zwischen diesen beiden Pastoralen steht das Klarinettenkonzert von Carl Maria von Weber: Auf Grundlage der musikalischen Klassik schrieb Weber ein Solo-Konzert, das die Waldromantik seines „Freischütz“ schon erahnen lässt.

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 6 op. 68 „Pastorale“
Carl Maria von Weber: Klarinettenkonzert Nr. 1 op. 73
Maurice Ravel: „Daphnis und Chloé“, Suite Nr. 2
6. PHILHARMONISCHES KONZERT

IDÉE FIXE


Freitag, 24.04.2020 um 20:00 Uhr, Meistersingerhalle

Werke von Wagner, Vasks und Berlioz

Dirigent: John Fiore
Oboe: Albrecht Mayer

Der international gefeierte Oboist Albrecht Mayer gibt ein Gastspiel in seiner fränkischen Heimat und bringt ein Konzert mit nach Nürnberg, das der lettische Komponist Pēteris Vasks für ihn geschrieben hat. Verbundenheit mit seiner Heimat Lettland spiegelt sich in diesem Konzert für Oboe und Orchester wider, das anlässlich der Hundertjahrfeier der lettischen Unabhängigkeit 2018 entstanden ist. Die Liebe zur großartigen Natur des Baltikums kommt darin ebenso zum Ausdruck wie Anklänge an die lettische Volksmusik. Knapp 200 Jahre früher wurde die „Symphonie fantastique“ von Hector Berlioz uraufgeführt. Vieles war unerhört an dieser Musik, die Klangfarben, die Themenvielfalt, der rasche Stimmungs- und Rhythmuswechsel und ein Programm, in dem Berlioz schonungslos sein Innerstes nach außen kehrte. Eine in vielfacher Hinsicht fantastische Symphonie!

Richard Wagner: Faust-Ouvertüre d-Moll WWV 59
Pēteris Vasks: Konzert für Oboe und Orchester
Hector Berlioz: Symphonie fantastique op. 14
5. PHILHARMONISCHES KONZERT

MEIS­TER - BRUCK­NER


Freitag, 20.03.2020 um 20:00 Uhr, Meistersingerhalle

Bruckners 5. Symphonie

Dirigent: Cornelius Meister

Anton Bruckner, das bizarre Genie aus Oberösterreich, war auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft, als er 1875 seine 5. Symphonie in Angriff nahm. Er nannte sie sein „kontrapunktisches Meisterstück“: Langsam entwickelt sich die monumentale Symphonie hin auf den Ehrfurcht gebietenden Finalsatz, in dem alle kontrapunktischen Zusammenhänge der vorhergehenden Sätze enthüllt werden. So ist Bruckners Fünfte ein Geniestreich, sowohl handwerklich als auch intuitiv. Die formale Meisterschaft bildet ihre Grundlage, doch dem Zuhörer eröffnet sich eine ungeahnte und beinahe unbegreifliche Welt der Töne, Klänge und Harmonien.
4. PHILHARMONISCHES KONZERT

NEUE WELT


Freitag, 21.02.2020 um 20:00 Uhr, Meistersingerhalle

Werke von Bartók und Dvořák

Dirigentin: Shijeon Shung
Violine: Tobias Feldmann

Bartóks 2. Violinkonzert ist eines der anspruchsvollsten Werke des ungarischen Komponisten. Sein Grundprinzip ist die permanente Variation weniger Grundthemen. Zwar fügt sich Bartók noch in die traditionelle Form des Solokonzerts, bricht unter dieser Hülle aber zu neuen musikalischen Ufern auf. Neue Ufer suchte auch Dvořák in den USA, wohin man ihn eingeladen hatte, um an einer neuen amerikanischen Nationalmusik mitzuschaffen. In seiner 9. Symphonie verbindet er amerikanische Einflüsse mit der Musik seiner tschechischen Heimat zu einem unwiderstehlichen Orchesterstück.

Béla Bartók: Violinkonzert Nr. 2
Antonín Dvořák: Symphonie Nr. 9 op. 95 „Aus der neuen Welt“
3. PHILHARMONISCHES KONZERT

ACON­CA­GUA


Freitag, 24.01.2020 um 20:00 Uhr, Meistersingerhalle

Werke von de Falla, Piazzolla und Schostakowitsch

Dirigent: Enrique Mazzola
Akkordeon: Ksenija Sidorova

Das Akkordeon ist ein Exot in der Welt der klassischen Musik: Seinen großen Auftritt hat es in den Werken des Argentiniers Astor Piazzolla. Er verband die europäische Musiktradition mit den Tango-Rhythmen seiner Heimat. Sein Bandoneon-Konzert „Aconcagua“ ist dem höchsten Berg Amerikas in den argentinischen Anden gewidmet. Manuel de Falla komponierte in seinem Ballett „Der Dreispitz“ eine komödiantische Szene um eine schöne Müllerin, ihren schlauen Ehemann und den behäbigen Beamten, der es auf die junge Frau abgesehen hat. Schostakowitschs 1. Symphonie, die er mit 20 Jahren schrieb, verblüfft durch ihren Humor und ihre kompositorische Könnerschaft. Zwischen überbordender Heiterkeit, Optimismus, einem Trauermarsch und schließlich dem pathetischen Ende lotet der Komponist verschiedenste musikalische Ausdrucksformen aus.

Manuel de Falla: Suite Nr. 2 aus dem „Dreispitz“ Astor Piazzolla: „Aconcagua“ für Akkordeon und Orchester
Dimitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 1 op. 10
2. PHILHARMONISCHES KONZERT

PA­THÉ­TIQUE


Freitag, 18.10.2019 um 20:00 Uhr, Meistersingerhalle

Werke von Messiaen, Chopin und Tschaikowsky

Dirigentin: Joana Mallwitz
Klavier: Francesco Piemontesi

Mit seiner 6. und letzten Symphonie, der „Pathétique“, nur wenige Wochen vor seinem frühen Tod vollendet, hat Tschaikowsky die eindrucksvolle und bewegende musikalische Darstellung innerer Zerrissenheit und Ungewissheit geschaffen, ein so radikal subjektives wie radikal schönes Werk. Olivier Messiaen versuchte in seinem ersten großen Orchesterstück „Les Offrandes oubliées (Die vergessenen Gaben)“ gegen den drohenden Verlust des Glaubens zu kämpfen, der für ihn und sein Werk zentrale Bedeutung hatte. In seiner synästhetischen Klangvorstellung fasste er farbige Kirchenfenster in Akkorde. Der bekannte Schweizer Pianist Francesco Piemontesi ist der Solist in Chopins erstem Klavierkonzert, in dem das Orchester die Grundlage dafür schafft, den virtuosen Klavierpart zum Strahlen zu bringen.

Olivier Messiaen: Les Offrandes oubliées
Frédéric Chopin: Klavierkonzert Nr. 1
Peter Tschaikowsky: Symphonie Nr. 6 „Pathétique“
1. PHILHARMONISCHES KONZERT

MALL­WITZ - CA­PUÇON


Freitag, 20.09.2019 um 20:00 Uhr, Meistersingerhalle

Werke von Ravel, Tschaikowsky und Brahms


Mit einem markanten Crescendo eröffnen Generalmusikdirektorin Joana Mallwitz und die Staatsphilharmonie die neue Spielzeit: Ravels manisch-geniale Liebeserklärung an die Kleine Trommel, der „Boléro“, lässt alle Farben des Orchesters leuchten. Der französische Star-Cellist Gautier Capuçon spielt den äußerst anspruchsvollen Solopart in Tschaikowskys Rokoko-Variationen, hinter deren verspieltem Titel sich eines der berühmtesten Cellokonzerte verbirgt. Brahms will in seiner 1. Symphonie nach neuen Wegen suchen, an Beethoven anknüpfen und dabei dennoch etwas unverkennbar Eigenes schaffen. Ein vielfältiger, spannender Saison-Auftakt ist garantiert!

Maurice Ravel: Boléro
Peter Tschaikowsky: Andante cantabile für Violoncello und Streichorchester
Peter Tschaikowsky: Rokoko-Variationen op. 33
Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68
8. KAMMERKONZERT                                                                                                                               

250 JAHRE BEETHOVEN
                                          

Sonntag, 28.06.2019 um 15 Uhr, Gluck-Saal        

Ludwig van Beethoven Sextett Es-Dur op.71 für 2 Klarinetten, 2 Fagotte und 2 Hörner Raritäten für Mandoline und Klavier
Ausgewählte Lieder Septett Es-Dur op.20

Auch 250 Jahre nach Beethovens Geburt strahlt sein musikalisches Schaffen ungebrochen bis in unsere Gegenwart. Als Perfektionist, Philosoph und
Revolutionär war er der wichtigste Wegbereiter der Romantik und Erbauer einer Tonsprache, die in ihrer Dichte und Tiefe einzigartig ist. Wir erweisen
dem Genie die Ehre mit einem Streifzug durch sein kammermusikalisches Schaffen, darunter sein berühmtes Septett op.20.

Die Sopranistin Julia Grüter, Konzertmeister Manuel Kastl und Mitglieder der Staatsphilharmonie gestalten diese Hommage an den Komponisten,
dessen Denkmal bis 1937 vor dem Opernhaus stand.
7. KAMMERKONZERT                                                                                                                               

GESTATTEN, JESSICA HARTLIEB, STIMMFÜHRERIN DER 2. VIOLINEN       
                                          

Sonntag, 10.05.2020 um 15 Uhr, Gluck-Saal        

Große Werke für Violine und Klavier – und einige humorvolle Schmankerl…

Jessica Hartlieb ist seit 2006 Stimmführerin und damit sozusagen die Chefin der zweiten Violinen. Dem Publikum der Kammerkonzerte ist sie bestens bekannt als vielseitige Geigerin, und überhaupt ist Jessica Hartlieb ein Urgestein der Nürnberger Musikszene. Mit großen Werken von Schumann bis hin zu Messiaen wird ein weiter stilistischer Bogen gespannt. Aber Jessica Hartlieb wäre nicht sie selber, wenn es nicht auch meisterhaft dargebotene Schmankerl der humorvollen Art gäbe: Mit Posaunist Harald Bschorr gibt es Heinrich Hartls „Quicky for two“, Christian Reuter am Klavier gesellt sich dann zu einem „Flotten Dreier“. Kaffeehaus-Leckerbissen von Fritz Kreisler sorgen dann restlos für gute Laune.

Jessica Hartlieb, Violine | Harald Bschorr, Posaune | Christian Reuter, Klavier
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