RUSSISCHE SEELE

Kategorie
Kammerkonzert
Datum
21.02.2016 15:00
Ort
Glucksaal, Opernhaus
Dimitri Schostakowitsch (1906-1975) Klavierquintett g-moll Op.57
Michail Glinka (1804-1857) Großes Sextett Es-Dur

Lieder von Dimitri Schostakowitsch und Michail Glinka sowie Texte russischer Dichter

Auch in der Musik war freie Meinungsäußerung nicht immer selbstverständlich. Der eine Russe, Michail Glinka, wollte im 19. Jahrhundert nicht den Unmut des Zaren erregen, der andere Dimitri Schostakowitsch, komponierte 100 Jahre später unter existentieller Bedrohung durch die stalinistische Geheimpolizei und einem unausgesprochenen Berufsverbot.
Dessen Klavierquintett zeigt erstaunlich wenig Spuren der innen- wie außenpolitisch hoch angespannten Entstehungszeit. Nachdem Stalin die Musik Schostakowitschs öffentlich „Blödsinn“ genannt und den Komponisten damit geächtet hatte, feierte man mit dem Klavierquintett die Rückkehr des verlorenen Sohnes in die linientreue Kulturpolitik – und zeichnete ihn mit dem Stalin-Preis erster Klasse aus.
Michael Glinka identifiziert man als „Vater der russischen Musik“ normalerweise mit originär russischer Klangsprache. Doch sein „Große Sextett“ ist ebenso wie seine Lieder geprägt von den Einflüssen seines Italienaufenthalts.
Begleitend zum musikalischen Programm wird der Schauspieler Thomas L. Dietz russische Poeten zu Wort kommen lassen…


 Sornitza Baharova, Agata Policinska Malocco  – Violine; Sophie von Krosigk – Viola; Veronika Zucker – Violoncello; Tae-Bun Park-Reger – Kontrabass; Rita Kaufmann – Klavier, Leila Pfister – Mezzosopran, Thomas L. Dietz – Rezitation
 
 

Alle Daten

  • 21.02.2016 15:00
 

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